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DIE GITARRE

Mein Ziel ist es, ein Instrument zu bauen welches sensibel auf die Fingerbewegung der Gitarristin / des Gitarristen reagiert: Mit Transparenz, Modulierbarkeit, Eleganz und Kraft. Um diesem Ziel nahe zu kommen, verwende ich eine Symbiose aus traditionellen und modernen Bautechniken. So verwende ich zum Beispiel eine Variante der Fächerbeleistung, wie es sie schon seit über 200 Jahren gibt. Diese verbinde ich nach viel Forschungsarbeit mit Materialien, die Ende des 20. Jahrhunderts für die Luft und Raumfahrt entwickelt wurden.

Das Ergebnis ist ein Instrument, dass sich auch in großen Konzertsälen durchsetzten kann, dabei aber dem wunderschönen, farbenreichen Ton der klassischen Gitarre treu bleibt.

Meine Gitarren werden in Einzelarbeit aus den besten Materialien gebaut, die ich finden kann, unter anderem Fichte, Zeder, verschiedene Palisanderarten, Ebenholz und Mahagoni.

Falls Sie Fragen zu meiner Arbeit haben, freue ich mich, von Ihnen zu hören.

medien

Forschungsarbeit

Schon früh in meinem Werdegang als Gitarrenbauer versuchte ich die physikalischen Vorgänge hinter der Klangproduktion des Instrumentes zu verstehen. Mittlerweile habe ich umfangreiche akustische Messungen in den Bauprozess meiner Gitarren aufgenommen, die mein eigenes Gehör und das Fühlen meiner Hände auf substantielle Art und Weise ergänzen. So führe ich Messungen der akustisch relevanten Parameter aller wichtigen Bauteile während des gesamten Bauprozesses durch. Dieses erlaubt es mir, nicht nach bestimmten Maßvorgaben zu bauen, sondern Decke, Boden und deren Beleistungen individuell auf bestimmte Zielfrequenzen und Massen hin auszuarbeiten. Das Resultat ist eine gute Konsistenz im Klang meiner Gitarren und damit ein wenig mehr Sicherheit für Sie bei der Bestellung eines Instrumentes.

Des Weiteren geben mir diese Methoden die Möglichkeit, Experimente objektiver auszuwerten und meine Instrumente klanglich weiterzuentwickeln. Zu diesem Thema, nämlich der akustischen Analyse von Gitarren halte ich von Zeit zu Zeit Vorträge.

Wenn Sie einen kleinen Einblick in meine Forschungsarbeit gewinnen möchten, können Sie hier eine meiner Arbeiten zu dem Thema herunterladen:

Biographie

Dennis Tolz Luthier

Im Jahr 2011 eröffnete ich (Jahrgang 1985) nach einer insgesamt sechsjährigen Ausbildungszeit in England (Newark) und Deutschland (Markneukirchen) eine Werkstatt für Konzertgitarren in meiner Heimatstadt Berlin.
Während des Studiums entwickelte sich bei mir das besondere Interesse, die physikalischen Hintergründe und Zusammenhänge des Gitarrenklanges besser zu verstehen. So folgte eine intensive Auseinandersetzung mit physikalischer Akustik und Strukturmechanik der Gitarre.
Seit dem Jahr 2012 widme ich mich ausschließlich der Entwicklung meines eigenen Double Top Modells, das sowohl klanglich als auch ästhetisch eine Symbiose aus Tradition und Moderne darstellen soll. Hierzu erarbeitete ich nach intensiver Forschung und im Austausch mit renommierten Gitarrenbauern wie z.B. Gernot Wagner eine eigene Konstruktionsweise. Bei dieser bleiben die Steifigkeitsverhältnisse einer traditionellen, massiven Decke weitestgehend erhalten – dennoch erreiche ich eine Massenreduktion von 30-40%!

Tolz-Gitarren erfreuen sich inzwischen weltweiter Beliebtheit. Einige der profiliertesten klassischen Gitarristen u.a. Giampaolo Bandini, John Dearman, Graham Devine, Arody Garcia, Rene Izquierdo,Thomas Kirchhoff, Ignacio Rodes, David Russell und Andrew Zohn gehören zu meinen Kunden.

Seit dem Jahr 2020 lebe und arbeite ich in Kiel.

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